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Befehls- und Kommandogewalt
(recht.oeffentlich.staat.bundeswehr)
    

Mit Befehls- und Kommandogewalt wird die hchste militrische Leitungsgewalt ber die Streitkrfte (= Bundeswehr) bezeichnet. Im Gegensatz zum Oberbefehl umfasst sie nicht ein Militrverordnungsrecht und auch nicht eine Militrgerichtsbarkeit. Entsprechend ist die Bundeswehr ein der parlamentarischen Kontrolle und den gesetzlichen Bindungen fr die Exekutive unterlegenes Heer. Man spricht insoweit auch von einem Parlamentsheer.

Mit Befehlsgewalt wird die Formalbefugnis zur Erteilung von Befehlen als oberstes militrischer Vorgesetzter bezeichnet. Mit Kommandogewalt die materielle Kompetenz zur militrisch-technischen Truppenfhrung und -ausbildung (siehe Raap, JuS 1996, 981).

Im Friedensfall liegt die Befehls- und Kommandogewalt beim Verteidigungsminister im Verteidigungsfall geht sie auf den Bundeskanzler ber. Der Verteidigungsminister bestimmt einen Staatssekretr zum Vertreter fr die Befehls- und Kommandogewalt.

Auf diesen Artikel verweisen: Bundeswehr * Oberbefehl * Oberbefehl * Parlamentsheer