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Auerordentliche Kndigung im Mietrecht
(recht.zivil.materiell.schuld.bt.miete)
    

Im Mietrecht ist fr beide Parteien die Mglichkeit zur auerordentlichen Kndigung in 543 BGB gegeben. Fr die auerordentliche Kndigung muss ein wichtiger Grund vorliegen, der nicht in die vom Kndigenden zu verantwortende Risikosphre fllt.

Beispiel: Eine Krankheit des Mieters oder sein Tod berechtigen diesen (bzw. seine Erben) nicht zur fristlosen Kndigung, auch wenn er aufgrund der Krankheit/des Todes die Wohnung nicht mehr nutzen kann, da das Verwendungsrisiko gem 537 BGB vom Mieter getragen wird.

Wichtig ist ein Grund, wenn der Partei unter Bercksichtigung aller Umstnde des Einzelfalls, insbesondere eines Verschuldens der Gegenpartei, und unter Abwgung der beiderseitigen Interessen die Fortsetzung des Mietverhltnisses bis zum Ablauf der Kndigungsfrist oder sonstigen Beendigung des Mietverhltnisses nicht zugemutet werden kann ( 543 Abs.1 S. 2 BGB).

Beispiel: u.a.: Der Vermieter gewhrt den Gebrauch der Sache nicht vollstndig, der Mieter vernachlssigst die Sache so, dass es zu einer erheblichen Gefhrdung der Sache kommt, der Mieter berlt die Sache unbefugt einem Dritten, der Mieter bleibt zwei Monate hintereinander die Miete oder einen erheblichen Teil der Miete schuldig.

Als Grund ist auch anerkannt, dass der Vermieter gegen den Willen des Mieters dessen Wohnung betritt.

Grundstzlich setzt die auerordentliche Kndigung eine Abmahnung der Gegenseite voraus. Diese ist aber unter besonderen Umstnden entbehrlich.

Auf diesen Artikel verweisen: Auerordentliche Kndigung