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auenwirtschaftliches Gleichgewicht
(recht.allgemein.wirtschaft)
    

Mit auenwirtschaftlichem Gleichgewicht wird der Zustand eines Staates bezeichnet, in dem der Wert der Importe und der Wert der Exporte sich ungefhr entsprechen.

Die Bedeutung des auenwirtschaftlichen Gleichgewichts erschliet sich vor dem Hintergrund des sayschen Theorems, demgem - vereinfacht - in einer Volkswirtschaft sich das Angebot und die Nachfrage grundstzlich entsprechen, d.h. gleich hoch sind, da jede Produktion auf der einen Seite zu einem Angebot und auf der anderen Seite zu einem entsprechenden Einkommen fhrt.

Durch den Export/Import von Gtern wird dieses Gleichgewicht gestrt, da dadurch das Angebot vergrert oder verkleinert wird, ohne dass die Nachfrage sich dadurch verndert, mit der Folge eines Preisverfalles (= Deflation) oder eines Preisanstiegs (= Inflation).

Beispiel: In Land D werden Lebensmittel mit einem Wert von 10.000.000,- und Sachgter mit einem Wert von 5.000.000,- produziert. Entsprechend stehen Leistungen von 15.000.000,- einem Einkommen (Zins, Gewinn, Lhne/Gehlter) von 15.000.000,- gegenber, die fr den Konsum der Leistungen zur Verfgung stehen. Werden jetzt Leistungen im Wert von 6.000.000,- exportiert, steht der Nachfrage von 15.000.000,- nur ein Angebot von 9.000.000,- gegenber, d.h. es kommt zu deutlichen Preissteigerungen.

Das Verhltnis von Ex- zu Import wird in der Handelsbilanz gemessen.

Auf diesen Artikel verweisen: Leistungsbilanz, Handels-/Dienstleistungs-/bertragungsbilanz * magisches Viereck