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Auflassung
(recht.zivil.materiell.sachen und recht.notar.grundstuecksrecht)
(GND: 4143401-8)
    

Mit Auflassung wird gem Legaldefinition in 925 Abs. 1 die zur bertragung eines Grundstcks notwendige Einigung zwischen Veruerer und Erwerber bezeichnet. Die Auflassung muss bei gleichzeitiger Anwesenheit von Veruerer und Erwerber vor einer zustndigen Stelle (Notar) erklrt werden.

Im notariellen Vertrag muss sichergestellt werden, das der Kufer nicht mit einer vollstreckbaren Ausfertigung vor Kaufpreiszahlung selbst die Eintragung des Eigentumsberganges beantragt. Zur Erreichung des Zwecks sind verschiedene Konstrukte mglich:

Auflassung/Grundbucherklrungen

  1. Die Beteiligten erklren, dass das Eigentum an dem Grundstck Gemarkung ... von den Verkufern auf die Kufer je zu 1/2 bergehen soll.
  2. Ausdrcklich nicht erklrt werden Eintragungsantrag [ 13 GBO] und Eintragungsbewilligung [ 19 GBO]. Die Beteiligten bevollmchtigen undwiderruflich den Notar die Eintragung zu beantragen und zu bewilligen. Der Notar macht von dieser Bevollmchtigung nur nach Besttigung des Kaufpreiseingangs durch den Verkufer oder Vorlage einer Bankbesttigung ber die Kaufpreiszahlung Gebrauch.
  3. Weiterhin beantragen die Beteiligten die Lschung der Belastung aus Abteilung II/aller Belastungen und Beschrnkungen

Der Notar wird bevollmchtigt die Antrge getrennt zu stellen und sie zurckzuziehen, er ist auch berechtigt Erklrungen abzugeben soweit dies fr nderungen, Ergnzungen oder Berichtigungen notwendig ist.

Die Auflassung ist bedingungsfeindlich ( 925 Abs. 2 BGB).

Auf diesen Artikel verweisen: bedingungsfeindlich * Eigentumsbertragung * Zwischenverfgung * Skript Grundstcksrecht, notarielle Fachprfung * Skript Grundstcksrecht * Immobilienkaufvertrag, Aufbau * bereignung * Scheingeschft/Um­gehungs­geschft/simuliertes/dissimuliertes Geschft