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25 AsylVfG Anhrung
(gesetz.asylvfg)
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(1) Der Auslnder muss selbst die Tatsachen vortragen, die seine Furcht vor Verfolgung oder die Gefahr eines ihm drohenden ernsthaften Schadens begrnden, und die erforderlichen Angaben machen. Zu den erforderlichen Angaben gehren auch solche ber Wohnsitze, Reisewege, Aufenthalte in anderen Staaten und darber, ob bereits in anderen Staaten oder im Bundesgebiet ein Verfahren mit dem Ziel der Anerkennung als auslndischer Flchtling, auf Zuerkennung internationalen Schutzes im Sinne des 1 Absatz 1 Nummer 2 oder ein Asylverfahren eingeleitet oder durchgefhrt ist.

(2) Der Auslnder hat alle sonstigen Tatsachen und Umstnde anzugeben, die einer Abschiebung oder einer Abschiebung in einen bestimmten Staat entgegenstehen.

(3) Ein spteres Vorbringen des Auslnders kann unbercksichtigt bleiben, wenn andernfalls die Entscheidung des Bundesamtes verzgert wrde. Der Auslnder ist hierauf und auf 36 Abs. 4 Satz 3 hinzuweisen.

(4) Bei einem Auslnder, der verpflichtet ist, in einer Aufnahmeeinrichtung zu wohnen, soll die Anhrung in zeitlichem Zusammenhang mit der Asylantragstellung erfolgen. Einer besonderen Ladung des Auslnders und seines Bevollmchtigten bedarf es nicht. Entsprechendes gilt, wenn dem Auslnder bei oder innerhalb einer Woche nach der Antragstellung der Termin fr die Anhrung mitgeteilt wird. Kann die Anhrung nicht an demselben Tag stattfinden, sind der Auslnder und sein Bevollmchtigter von dem Anhrungstermin unverzglich zu verstndigen. Erscheint der Auslnder ohne gengende Entschuldigung nicht zur Anhrung, entscheidet das Bundesamt nach Aktenlage, wobei auch die Nichtmitwirkung des Auslnders zu bercksichtigen ist.

(5) Bei einem Auslnder, der nicht verpflichtet ist, in einer Aufnahmeeinrichtung zu wohnen, kann von der persnlichen Anhrung abgesehen werden, wenn der Auslnder einer Ladung zur Anhrung ohne gengende Entschuldigung nicht folgt. In diesem Falle ist dem Auslnder Gelegenheit zur schriftlichen Stellungnahme innerhalb eines Monats zu geben. uert sich der Auslnder innerhalb dieser Frist nicht, entscheidet das Bundesamt nach Aktenlage, wobei auch die Nichtmitwirkung des Auslnders zu wrdigen ist. 33 bleibt unberhrt.

(6) Die Anhrung ist nicht ffentlich. An ihr knnen Personen, die sich als Vertreter des Bundes, eines Landes oder des Hohen Flchtlingskommissars der Vereinten Nationen ausweisen, teilnehmen. Anderen Personen kann der Leiter des Bundesamtes oder die von ihm beauftragte Person die Anwesenheit gestatten.

(7) ber die Anhrung ist eine Niederschrift aufzunehmen, die die wesentlichen Angaben des Auslnders enthlt. Dem Auslnder ist eine Kopie der Niederschrift auszuhndigen oder mit der Entscheidung des Bundesamtes zuzustellen.

Hinweis: Von Abs. 6 bleibt 14 VwVfG unberhrt. D.h. der Asylbewerber darf sich von einem Beistand, der kein Anwalt sein muss, begleiten lassen.

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