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Asylrecht
(recht.geschichte und recht.oeffentlich.staat)
    

Rechtsgeschichte

Mit Asylrecht wurde ursprnglich, das Recht auf Freiheit von Verfolgung bei Aufenthalt an einem bestimmten Zufluchtsort bezeichnet.

Staatsrecht

Staatsrechtlich ist das Asylrecht die Gesamtheit der Regelungen, die die Aufnahme und Nichtauslieferung von in ihrer Heimat politisch oder anders verfolgten Menschen in den Aufnahmestaat regelt. Das deutsche Asylrecht sieht in Art. 16a Abs. 1 GG grundstzlich einen Anspruch auf Asylrecht vor, der aber durch zahlreiche Voraussetzungen eingeschrnkt wird. So hat z.B. keinen Anspruch auf Asyl in Deutschland, wer ber einen sicheren Drittstatt einreist (Art 16a Abs. 2 GG).

Das Asylrecht sieht keine Kontingentierungen oder Obergrenzen vor.

Vom Asylrecht zu unterscheiden ist die Hilfe fr Flchtlinge, die kein Asylrecht genieen, z.B. weil sie ber einen sicheren Drittstaat eingereist sind, die aber unter den Schutz der Genfer Flchtlingskonvention fallen und damit Abschiebeschutz gem 60 Abs. 1 AufenthG genieen und denen eine Aufenthaltserlaubnis nach 25 Abs. 2 AufenthG gewhrt wird.

Auf Ebene der EU existiert die RL 2001/55/EG die den kurzfristigen Zustrom von Flchtlingen auf EU-Ebene, und damit die schnelle Hilfe und Verteilung von Menschen in Not, regelt.

Auf diesen Artikel verweisen: Auslnderrecht