Wir benutzen Cookies um Inhalte und Werbung zu personalisieren und die Seitennutzung zu analysieren. Wir teilen diese Informationen über google adsense mit unseren Werbepartnern.
logo mit Text lexexakt.de Werbung:
Artikel Diskussion (0)
argumentum a minore ad maius
(recht.philosophie)
    

Das argumentum a minore ad maius ist die Schlussfolgerung vom Kleineren auf das Grere, die in der Form des Schlusses aus der Unwahrheit eines partikulren Urteils auf die Unwahrheit eines allgemeinen Urteils zulssig ist.

Beispiel: Wenn es unwahr ist dass einige Frsche fliegen knnen, ist es ist unwahr dass alle Frsche fliegen knnen.

Entsprechend nicht zulssig ist daher der Schluss:

Beispiel: Wenn es wahr ist dass einige Vgel fliegen knnen, ist es wahr, dass alle Vgel fliegen knnen.

In der Rechtswissenschaft ist das argumentum a minore ad maius ohne Bedeutung (Siehe Schneider, Logik fr Juristen, 36 II).

Der Schluss "Wenn es verboten ist, zu zweit auf einem Fahrrad zu fahren, ist es erst recht verboten, zu dritt auf einem Fahrrad zu fahren." (http://de.wikipedia.org/wiki/Argumentum_a_minori_ad_maius) ist dagegen kein logischer Schluss.

Auf diesen Artikel verweisen: keine Verweise