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Arbeitsunfhigkeit
(recht.oeffentlich.verwaltung.bt.sozial)
    

Von einer Arbeitsunfhigkeit spricht die Rechtsprechung, wenn ein Arbeitnehmer aufgrund einer Krankheit oder eines Unfalls sich in einem regelwidrigen krperlichen Zustand befindet, der ihm die Ausbung seiner bisherigen Ttigkeit nicht mehr oder nur unter der Gefahr der Verschlechterung ermglicht.

Fr rzte gibt es als Mastab die Richtlinien des Gemeinsamen Bundesausschusses ber die Beurteilung der Arbeitsunfhigkeit und die Manahmen zur stufenweise Wiedereingliederung

2 AU-Richtlinie:

(1) Arbeitsunfhigkeit liegt vor, wenn der Versicherte auf Grund von Krankheit seine zuletzt vor der Arbeitsunfhigkeit ausgebte Ttigkeit nicht mehr oder nur unter der Gefahr der Verschlimmerung der Erkrankung ausfhren kann. Bei der Beurteilung ist darauf abzustellen, welche Bedingungen die bisherige Ttigkeit konkret geprgt haben. Arbeitsunfhigkeit liegt auch vor, wenn auf Grund eines bestimmten Krankheitszustandes, der fr sich allein noch keine Arbeitsunfhigkeit bedingt, absehbar ist, dass aus der Ausbung der Ttigkeit fr die Gesundheit oder die Gesundung abtrgliche Folgen erwachsen, die Arbeitsunfhigkeit unmittelbar hervorrufen.

Auf diesen Artikel verweisen: Krankengeld * Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall