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15 AGG Entschdigung und Schadensersatz
(gesetz.agg.abschnitt-2.unterabschnitt-3)
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(1) Bei einem Versto gegen das Benachteiligungsverbot ist der Arbeitgeber verpflichtet, den hierdurch entstandenen Schaden zu ersetzen. Dies gilt nicht, wenn der Arbeitgeber die Pflichtverletzung nicht zu vertreten hat.

(2) Wegen eines Schadens, der nicht Vermgensschaden ist, kann der oder die Beschftigte eine angemessene Entschdigung in Geld verlangen. Die Entschdigung darf bei einer Nichteinstellung drei Monatsgehlter nicht bersteigen, wenn der oder die Beschftigte auch bei benachteiligungsfreier Auswahl nicht eingestellt worden wre.

(3) Der Arbeitgeber ist bei der Anwendung kollektivrechtlicher Vereinbarungen nur dann zur Entschdigung verpflichtet, wenn er vorstzlich oder grob fahrlssig handelt.

(4) Ein Anspruch nach Absatz 1 oder 2 muss innerhalb einer Frist von zwei Monaten schriftlich geltend gemacht werden, es sei denn, die Tarifvertragsparteien haben etwas anderes vereinbart. Die Frist beginnt im Falle einer Bewerbung oder eines beruflichen Aufstiegs mit dem Zugang der Ablehnung und in den sonstigen Fllen einer Benachteiligung zu dem Zeitpunkt, in dem der oder die Beschftigte von der Benachteiligung Kenntnis erlangt.

(5) Im brigen bleiben Ansprche gegen den Arbeitgeber, die sich aus anderen Rechtsvorschriften ergeben, unberhrt.

(6) Ein Versto des Arbeitgebers gegen das Benachteiligungsverbot des 7 Abs. 1 begrndet keinen Anspruch auf Begrndung eines Beschftigungsverhltnisses, Berufsausbildungsverhltnisses oder einen beruflichen Aufstieg, es sei denn, ein solcher ergibt sich aus einem anderen Rechtsgrund.

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