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actus contrarius/actus contrarius Grundsatz
(recht.allgemein.latein und recht.zivil.materiell.schuld.at und recht.oeffentlich.verwaltung.at)
    

Mit actus contrarius wird eine Rechtshandlung bezeichnet, die die Wirkungen einer frheren Rechtshandlung wieder aufheben soll.

Zivilrecht

Von einem actus contrarius spricht man im Zivilrecht bei einem Rechtsgeschft, das ein frheres Rechtsgeschft aufheben soll. Im Zivilrecht ist gem 311 BGB zur nderung und damit zur Aufhebung eines Schuldverhltnisses ein Vertrag notwendig.

ffentliches Recht

Im ffentlichen Recht wird mit actus contrarius Grundsatz, die Regel bezeichnet, dass die Aufhebung eines ffentlichen Aktes die gleiche Rechtsnatur hat, wie der ursprngliche Akt. D.h. wurde eine Genehmigung per Verwaltungsakt erteilt, ist davon auszugehen, dass auch der Widerruf ein Verwaltungsakt ist.

Auf diesen Artikel verweisen: Kehrseitentheorie * Bepflanzung Straenkrper * Vollmacht, Erlschen