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Abstiftung/Aufstiftung/Hochstiftung/Umstiftung
(recht.straf.at.tut.teilnahme.anstiftung)
    

Von Abstiftung spricht man, wenn ein Tter, der entschlossen ist ein qualifiziertes Delikt zu begehen, dazu bewegt nur das Grundelikt zu verwirklichen.

Beispiel: B will in eine Tankstelle einbrechen und dort aus der Kasse Geld entwenden ( 242 StGB). Fr den Fall der Flle will er eine geladene Pistole mitnehmen (erfllt die Voraussetzungen des 244 Abs. 1 Nr. 1a StGB). Als sein Kumpel A davon erfhrt, kann dieser ihn davon berzeugen die Waffe zu Hause zu lassen, damit nichts Schlimmers passiert.

Die Abstiftung ist nicht als Anstiftung gem 26 StGB strafbar, da der Tter zur Grundtat schon entschlossen war (sog. omni modo facturus) und der Abstifter schlimmeres verhindert hat.

Von Aufstiftung (= Hochstiftung) spricht man, wenn ein Tter der schon Grundelikt entschlossen ist, angestiftet wird einen Qualifikationstatbestand zu verwirklichen.

Beispiel: Wie zuvor, B will in eine Tankstelle einbrechen hat aber von sich aus schon vor, keine Pistole mitzunehmen. Als er dies dem E erzhlt, fragt der ihn, ob er spinnt, so ein "Ding" ohne Pistole machen zu wollen. Daraufhin besorgt sich B eine Pistole und begeht den Einbruch.

Der Aufstifter wird wegen Anstiftung zum qualifizierten Delikt (z.B. wegen Anstiftung zum Diebstahl mit Waffen) verurteilt.

Von Umstiftung spricht man schlielich, wenn der Anstifter den Tter dazu veranlasst, eine andere Tat zu begehen, als die zu der er bereits entschlossen war.

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