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Abgabe einer Willenserklrung
(recht.zivil.materiell.at)
    

Die Abgabe einer nicht empfangsbedrftigen Willenserklrung liegt vor, wenn der Erklrende sich der Erklrung entuert (d.h. sie fertiggestellt) hat.

Beispiel: A hat handschriftlich sein Testament geschrieben. Nachdem er es unterschrieben hat, legt er es in die Schublade seines Nachttisches. Sptestens mit dem Weglegen hat der A sich des Testaments entuert.

Die Abgabe einer empfangsbedrftigen Willenserklrung liegt vor, wenn der Erklrende sich der Erklrung entuert und sie in Richtung auf den Empfnger in Bewegung gesetzt hat, so dass er unter normalen Umstnden mit dem Zugang beim Empfnger rechnen darf (wird auch mit Entuerung in den Rechtsverkehr umschrieben).

Beispiel: A will seinem entfernt wohnenden Freund C den Verkauf seiner Modelleisenbahn anbieten fr 2.500,-. Daher formuliert er am Montag ein Angebotsschreiben, dass zunchst auf seinem Schreibtisch liegen bleibt. Am Donnerstag wirft er es dann in den Briefkasten. Damit hat er es am Donnerstag in den Rechtsverkehr entuert.

Auf diesen Artikel verweisen: Willenserklrung, Wirksamwerden * Willenserklrung, Wirksamwerden