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Auseinandersetzungsverbot
(recht.zivil.materiell.erb)
    

Mit Auseinandersetzungsverbot wird das zeitlich zu begrenzende Verbot einer Auseinandersetzung, d.h. in der Regel des Verkaufs der Erbschaftsgegenstnde und der anschlieenden Verteilung, des Erlses, bezeichnet ( 2044 BGB).

Die Erben knnen sich gemeinschaftlich, d.h. einstimmig, ber dieses Auseinandersetzungsverbot hinwegsetzen. Dies kann der Erblasser versuchen mit einer weiteren Auflage zu verhindenr.

Weiterhin kann das Auseinandersetzungsverbot aus wichtigem Grund wirkungslos sein ( 2044 Abs. 1 S. 2 BGB iVm 749 Abs. 2 BGB). Als wichtiger Grund wird z.B. angesehen; Todes eines Miterben, Verfeindung der Miterben (LG Dsseldorf FamRZ 1955, 303), Verwertungsbedarf wegen Verheiratung oder Vermgensverfalls eines Miterben

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