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Fragen und Antworten Sachgebiet: Zwangsvollstreckungsrecht


Frage: 28

A ist Inhaber eines Hauses. G1 und G2 haben jeweils einen Anspruch gegen A. Bevor sie diesen im Wege der Zwangsvollstreckung realisieren können, vollstreckt G3 aus einer Hypothek in das Haus. Bei der Zwangsversteigerung kommt es zu einem Erlösüberschuss von 30.000,- Euro. G1 lässt hinsichtlich des Anspruchs auf Herausgabe des Erlösüberschusses mittels Gerichtsvollzieher dem A am 8.4. eine Vorpfändung zustellen. Danach beantragt G2 einen Pfändungs- und Überweisungsbeschluss (PfüB), der am 20.4. ordnungsgemäß zugestellt wird. G1 beantragt einen PfüB der am 21.4. ordnungsgemäß zugestellt wird. Am Verteilungstermin machen beide Gläubiger ihren Anspruch auf den Erlösüberschuss geltend. Das Vollstreckungsgericht hinterlegt daraufhin den Mehrerlös zugunsten von G1, G2 und A. G1 verklagt nun G2 gegenüber der Hinterlegungsstelle des Amtsgerichts der Auszahlung des bei diesem aus dem Zwangsversteigerungsverfahren (...) hinterlegten Erlösüberschusses in Höhe von (...) zuzustimmen. Wie wird das Gericht entscheiden?

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